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Zahl des Monats: 391

Genauer genommen 391 Millionen abgefertigte Warensendungen. Unsere Zahl des Monats im November bezieht sich auf die Arbeit des deutschen Zolls. Ein bedeutender Teil dieses Warenverkehrs wird über den Hamburger Hafen abgewickelt.

Der deutsche Zoll

Der Deutsche Zoll ist nicht nur für die Sicherheit an den Grenzen des Landes verantwortlich, sondern nimmt auch eine wichtige Rolle im internationalen Handel ein. Die abgefertigten Warensendungen im Wert von über 1,4 Billionen Euro im letzten Jahr sind ein Beweis dafür, wie eng der Zoll mit der globalen Wirtschaft verbunden ist.

Die Aufgaben des Zolls sind vielfältig. Sie reichen von der Bekämpfung der Schwarzarbeit bis hin zur Überwachung des Warenverkehrs und der Sicherstellung der Einhaltung internationaler Handelsabkommen. Weltweit wird der Handel zunehmend digitalisiert und komplexer, so ist die Arbeit des Zolls weiterhin von entscheidender Bedeutung.

Die Effizienz des deutschen Zolls – 391 Millionen Warensendungen

Eine der beeindruckendsten Aspekte dieser Zahl ist die Geschwindigkeit und Effizienz, mit der der deutsche Zoll die 391 Millionen Warensendungen abgefertigt hat. Dies zeigt die hohe Professionalität und das Engagement der Zollbeamt*innen, die Tag für Tag dafür sorgen, dass der grenzüberschreitende Warenverkehr reibungslos funktioniert.

Die Nutzung moderner Technologien, wie die digitale Warenabfertigung, trägt ebenfalls zur Effizienz des Zolls bei. Sie ermöglicht eine schnellere und genauere Abfertigung von Waren, was wiederum die Wirtschaft stärkt und Arbeitsplätze sichert.

Fazit: Eine beeindruckende Leistung des Deutschen Zolls

Die Zahl von 391 Millionen abgefertigten Warensendungen im letzten Jahr ist mehr als nur eine Statistik. Sie ist ein Beweis für die wichtige Rolle, die der Deutsche Zoll in unserer globalisierten Welt spielt. Seine Arbeit trägt nicht nur zur Sicherheit und Ordnung an den Grenzen bei, sondern fördert auch den internationalen Handel und die wirtschaftliche Entwicklung.

Änderungen bei der Einfuhrumsatzsteuer weiter offen

Bei allem Lob für die Arbeit des Zolls bleibt ein großer Wunsch der Wirtschaft (ZDS-Seehäfen, 2023, PDF ) bislang ungehört. In Deutschland ist – anders als z.B. in den Niederlanden – die Einfuhrumsatzsteuer von den Unternehmen an den Zoll zu überweisen. Dies wird auf Grund der negativen Liquiditätsauswirkung als Handelshemmnis für den Standort Deutschland betrachtet. In der Folge wurden teilweise Lieferungen vom Hamburger Hafen an die niederländischen Häfen verlagert.

Hintergrund ist, dass Unternehmen die Einfuhrumsatzsteuer ohnehin als Vorsteuer geltend machen können. Da die Voranmeldung jedoch meist erst kurz nach dem 10. des zweiten Folgemonats vom Finanzamt erstattet wird, müssen Unternehmen diese Zahlungen erst einmal vorfinanzieren. Eine Änderung im Verfahren, wie sie die Bundes-Steuerberaterkammer bereits 2015 gefordert hat (PDF ↗), könnte das vermeiden.

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